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Bernhard Häussner
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SoHo Infrastruktur

23.01.2009, 17:37

In den letzten Tagen habe ich die Infrastruktur meines „Homeoffice“ grundlegend überarbeitet und unter anderem das Netzwerk auf DSL und Gigabit Ethernet umgestellt.

DSL

Um von der Anschlussvielfalt abzukommen, den Internet-Anschluss zu veschnellern, und den Datentransfer in die weite Welt digital zu halten musste der ISDN-Anschluss modernerem DSL weichen. Mit anderen Worten: Statt ein zusätzlich DSL über die ISDN-Leitung zu schicken wird nun DSL direkt an den Router gesendet, der dann über Ethernet und WLAN das Internet anbindet, sowie 2 Analoge Leitungen und ISDN. Eine Analoge Leitung wurde zu unserem Fax verlegt und die Telefone sind über die ISDN-Basis an den Router angeschlossen, der das alles letztendlich via VOIP über die DSL verschickt.

Telefonie

Die Telefone wurden aufgestockt um DSL voll auszunutzen. Die Telefone sind via DECT an die Basis-Station angeschlossen, so können sie in einem Radius von rund 70m überall verwendet werden. Die Basis kümmert sich um die verteilung der MSNs, sodass frei konfigurierbar ist, welche Telefone bei welchen angerufenen Nummern klingeln. Diese Freiheit ist ein großer Vorteil der ISDN-Infrastruktur. Des weiteren kümmert sich die Basis um den Anrufbeantworter. Es sind sogar interne Gespräche über die Basis möglich, die dann nicht die Internet-Verbindung beeinträchtigen. Bisher ist die Sprachqualität von VOIP gut und beeinträchtigt die Verbindung ins Netz kaum.

Netzwerkdrucker

Ab jetzt gehören riesige Peripheriegeräte auf jedem Schreibtisch auch der Vergangenheit an, da ein zentraler Netzwerkdrucker mit Fax und Scanner sich um alles kümmert. Da die Kommunikation eher modern über E-Mail und möglichst Papierlos erfolgt, ist er dem Bedraf ohne Problem gewachsen. Da das Multifunktions-Gerät direkt über Ethernet verbunden wird, ist auch kein Druckerserver nötig. Jeder kann über den eigenen Computer scannen, faxen und drucken. Außerdem kann man direkt am Gerät Faxe einscannen und verschicken oder Dokumente kopieren. Besonders schnell und einfach geht das dank dem ADF, der eine Seite nach der andren einzieht und scannt. Leider vermisse ich manchmal einige Vorzüge des Fotodruckers, wie die Extra-Schwarzpatrone, die die Fotoqualität deutich erhöt, und den automatischen 2-seitigen Druck (duplex).

Gigabit Ethernet

Da durch den Netzwerkdrucker die Ports des Routers überquillen würden, wurde auch gleich ein Gigabit-Ethernet-Switch angeschafft. Dieses vernetzt nun die PCs und macht eine 10x schnellere Überstragungsrate von mit netio gemessenen 115 MB/s verfügbar und dank Full-Duplex auch fast doppelt so viel. Da die PCs schon auf Gigabit-Ethernet ausgelegt waren und CAT5e/CAT6 Kabel verlegt wurden, können nun Dateien ohne weitere Wartezeit im Netzwerk gestreamt werden. Die 100-Megabit-Hardware, wie der Drucker, wird direkt am Router angeschlossen, der ja auch keine größeren Datenraten benötigt, da er ja nur für den (deutlich langsameren) Internet-Anschluss zuständig ist.

Jetzt fehlt eigentlich nurnoch ein NAS um die Dateien verfügbar und sicher speichern zu können.

Fileserver (Update 05-01-2010)

Inziwschen gibt es noch einen Fileserver mit 3 TB Festplatten und RAID. Somit sind die Festplatten teilweise gegen Ausfall gesichert. Die Daten können im Netzwerk über SMB und SFTP erreicht werden, es gibt öffentliche und persönliche Verzeichnisse. Außerdem kann eine VNC-Sitzung geöffnet werden, in der dann Torrents geladen werden oder Rechenaufträge gestartet werden können.

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