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Bernhard Häussner
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Servicemenüs für Dolphin (neu)

15.01.2010, 18:44

Wenn man häufig ein paar einfache Scripte über verschiedene Dateien laufen lassen will, kann man die ensprechenden Befehle mit Dolphin über ein frei einstellbares Servicemenü aufrufen. Man benötigt lediglich eine besonders formatierte .desktop-Datei und dann kann man das Skript in Zukunft über das Kontextmenü aufrufen.

Die Datei sieht z.B. so aus:

[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Type=Service
ServiceTypes=KonqPopupMenu/Plugin,all/allfiles
Actions=timeBu

[Desktop Action timeBu]
Name=Create backup
Name[de]=Backup erstellen
Icon=document-revert
Exec=cp %U %U.`date +%%Y-%%m-%%d.%%H-%%M-%%S` && kdialog --title "Backup" --passivepopup "Backup of `basename %U` created. " 5

Unter ServiceTypes kann man die mine-typen angeben, bei denen das Script im Aktionen-Menü angezeigt werden soll, unter Name steht der Text, der dann angezeigt wird. Man kann Übersetzungen anbieten. Das Icon ist am besten eines der KDE-Icons. Nach Exec steht dann der Code, der ausgeführt werden soll. Mit %U lässt sich der Dateiname der ausgewählten Datei referenzieren, %% wird zu % umgewandelt. Diese Datei kommt dann in den Ordner:

~/.kde4/share/kde4/services/ServiceMenus

Neben dem Beispiel habe ich auch noch ein Menüeintrag erstellt, um optipng auszuführen:

auf ähnliche weise lassen sich auch andere praktische Sachen verwirklichen. Ich habe z.B. noch Servicemenüs für Konqueror erstellt, die sich mit einem Skript konvertieren lassen. Eine paar duzend Servicemenüs finden sich auch auf kde-apps.org.

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Rechnen mit KDE4 usw.

06.12.2009, 17:30
Klassische Taschenrechner

Klassische Taschenrechner

Was macht man mit einem Computer? Rechnen? Meistens eMails lesen und schreiben, im Internet surfen, Artikel, Blogeinträge, Briefe und Aufsätze verfassen, Daten einpflegen, zocken... und hin und wieder sogar Programmieren.

Aber hier soll es wirklich einmal um das Rechnen gehen, also das womit man einen Großteil der Grundschulzeit verbracht hat, und die Anwendungen, die man dazu unter Linux/KDE4 verwenden kann.

bc

Natürlich kann man den Linux-Konsolen-Rechner bc verwenden:

Er kann mit beliebiger Genauigkeit rechen, unterstützt Variablen und zeigt den Rechenverlauf an. Daher kann man ihn auch aus Shell-Scripten verwenden, was ihn ziemlich universal einsetzbar und automatisierbar macht.

[Update 2009-12-13] Zum Beispiel lässt sich so das kartesische Produkt der Zeilen zweier Dateien A und B durch-multiplizieren:

while read lA;do while read lB;do echo $lA*$lB;done <B;done <A|bc >result

ALT+F2=

Der Programmstarter kann auch Rechnen! Sobald im Einfabefenster ein = steht wird der Rest als Term interpretiert und das Ergebnis angezeigt. Das ist sehr praktisch, wenn man schnell ein paar Kosten aufaddieren will oder ähnliches. Man kann auch gut Experimentieren, da das Ergebnis schon beim Tippen angezeigt wird.

Für kompliziertere Rechnungen wird das aber schnell unübersichtlich. Außerdem hat der Rechner leider einen Rundungsfehler, statt z.B. 5,5 zeigt er öfters 5,49999 an usw.

KCalc

Der Klassische Rechner auf KDE ist KCalc:

Es hat alle Funktionen, die man von einem solchen Rechner erwarten könnte: Funktionstasten für diverse wissenschaftliche und mathematische Funktionen, Umrechnung verschiedener Zahlensysteme, und ein geordnetes Verzeichnis von Konstanten aus fast allen Wissenschaftsbereichen. Man kann natürlich auch auch einige Tasten ausblenden.

KAlgebra

Etwas erweiterte Funktionen hat KAlgebra:

Neben der bc-ähnlichen Konsole mit Vorschlägen beim Tippen, sowie einem 2D und 3D Plotter (Siehe Fun with KAlgebra), beinhaltet er außerdem eine Funktionsliste mit graphischer Vorschau.

Wolfram Alpha

Jetzt verlassen wir das KDE-Gebiet in Richtung Internet. Auf der Webseite Wolfram Alpha lassen sich nahezu alle denkbaren Berechnungen durchführen, auch Integrieren und Rechen mit exotischen Daten (Eigenschaften Chemischer Elemente, Aktienkurse, Mathematische Modelle, Wetter usw.). Zu fast jeder Berechnung gibt es einen Graphen oder eine Illustration, zum Integrieren die Rechenschritte, zu Funktionen diverse Daten und einiges mehr. Siehe die sehr lange Liste von Beispielen und meine Lifestream-Einträge zum Schlagwort Wolfram.

Nebenbei bemerkt...

Natural Display (links)

Natural Display (links)

Ich für meinen Teil rechne oft mit dem klassischen Taschenrechner, in meinem Fall der fx-85EF oder der fx-85MS, von denen ich einen fast immer griffbereit habe. Obwohl sie nicht die kompliziertesten Modelle sind haben sie neben dem grundlegenden Funktionsumfang auch noch schöne Stochastik-Funktionen und Rechnen mit Prozenten und Grad, der EF hat ein Natural Display (also „schöne“ Anzeige von Brücken, Wurzeln usw. ) und Wertetabellen.

Außerdem habe ich einen Rechenschieber, mit dem sich schnell und Stromlos zumindest die Berechnungen -, +, *, /, sin, ^2, ^3, cos, arc, tan, lg berechnen lassen.

Für Windows hier eine Empfehlung für SpeedCrunch.

Einer der besten Rechner ist sicherlich der Graphing Calculator von Pacific Tech. Er zeigt nicht nur alle Rechnungen so an, wie im Mathebuch, sondern rechnet mit Vektoren und Komplexen zahlen und plottet sogar Vierdimensionales. Gibts allerdings nur für Mac und Windows und kostet seinen Preis.

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KDE4 Twitter Benachrichtigungen

18.11.2009, 12:29

Da ich gerne das Webinterface von twitter benutze, aber auch gleich wissen will, ob jemand etwas neues getwittert hat, habe ich ein kleines Bash-Script geschrieben, welches eine Meldung aufploppen lässt, sollte jemand einen neuen tweet schreiben.

Es benutzt kdialog, die Meldungen integrieren sich also Problemlos in den KDE-Desktop. Es ist auch recht kurz und einfach.

Einfach herunterladen und in $PATH ablegen. Zum Starten genügt:

nohup twitterNotify.sh &

Da es nicht sonderlich viel Aufwand betreibt, um die XML-Antworten der Twitter-API zu parsen kann nicht zu viel Information übermittelt werden, außer woher die tweets kommen.

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Fun with KAlgebra

28.10.2009, 19:04

One of the apps that was updated for KDE4 suite was the graphing calculator KAlgebra. It does not only have the nice live preview for all kinds of functions but also a neat 3D view. Of course this is where you can poke around best:

You can really produce impressive stuff and uncommon graphs, because you can use functions like ceiling() and abs():

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OpenSUSE 11.1 gibt sich zickig...

08.03.2009, 12:50

In den Letzten Tagen kam ich dazu, manchmal freiwilliger, manchmal weniger, einiges neues an Hardware u. Software zu testen. Darunter Dell, Vista, KDE4. Hier mal ein paar Dinge zu OpenSUSE 11.1 mit KDE 4.1, hauptsächlich was GUI und Apps angeht.

OpenSUSE 11.1

Der erste Eindruck von KDE 4.1 usw. war wirklich etwas ... durchwachsen. Direkt nach der Installation wollte Linux erstmal nicht booten, sondern irgendwas mit meiner Festplatte machen, was ewig gedauert hat und am Ende doch abgebrochen ist. Dann ist Firefox abgestürzt, und meine .bashrc konnte KDE außer Betrieb setzten. Plasma war auch einmal eingefroren und entstellt.

Dann beginnt man sich nach Vorteilen umzusehen - was davon hatte ich eigentlich im guten alten KDE 3 nicht besser? Gut es sieht anders aus, aber bei KDE 3 hatte ich zumindest den Style von GTK, GNOME und KDE Anwendungen einheitlich und zentral einstellbar. Und KDE4 kommt jetzt mit seinen nervig-runden Buttons überall.

Plasma: Ok ich kann alles einstellen. Konnte ich auch schon vorher. Sogar teilweise schneller. Dolphin: Wo sind die ganzen tollen Plugins (z.B. für SVN) hin? Okular: Kannte Firefox am Anfang nicht (jetzt schon). Compiz: Kann man nicht mehr so leicht einstellen, wo ist der CCSM? Ich erinnere mich noch als Compiz noch Productivity brachte, leider nicht so in KDE4, wo eigentlich nur noch Effekte zu sehen sind, aber kein Nutzen dahinter. Alles ist so kompliziert und langwierig wie am Mac.

Naja, irgendwie nett sind die neuen Anwendungen, der Physik-Simulator Step, 3D-Glubus Marble usw. Auch die Widgets sind nicht schlecht, auch wenn die Widgets, die ich zurzeit verwende, alle nicht allzu schön benutzbar sind: Das Twitter Widget zeigt den Text teilweise übereinander an, der Rechner lässt sich kaum mit der Tastatur bedienen und der „Bilderrahmen“ hängt auch nur auf dem Desktop herum.

Auch andere Dinge nerven: KMail hat keine globalen Kurzbefehle, weshalb ich die häufig benutzte Taste an meiner „Multimedia-Tastatur“, nämlich die Mailtaste, nicht mehr verwenden kann - unter KDE3 lief das ohne Konfiguration einfach so. Zum Glück macht des der neue KRunner wieder wett - Alt+F2, Name eintippen, Email anwählen und schon kann man los schreiben. Wenn KRunner nicht abstürzt, was in 70% der Fälle auch passiert.

Im Texteditor gibt es den Befehl Rückgängig nicht mehr im Kontextmenü. Es gibt keine Methode schnell etwas mit der Maus rückgängig zu machen. Man muss den Button in der Toolbar nehmen oder an die Tastatur. Das dauert mindestens 10x so lange. Das hat nichts mit einfach oder übersichtlich zu tun, sondern raubt wertvolle Zeit.

Der Menüeditor lässt sich nur noch vom Kontextmenü der Gecko-Taste aufrufen und nicht überall im Menü.

Immerhin funktioniert mit dem neuen Kernel ACPI wieder, auch wenn das Suspend to Disk nicht immer klappt. Außerdem habe ich mal einen kurzen Blick auf KDE 4.2 geworfen, wo sich einiges hiervon verbessert hat und da die nächste OpenSUESE-Version 11.2 schon KDE 4.3 beinhalten wird, denke ich, hoffe ich, bis dahin hat sich einiges verbessert.

Ich denke ich werde hier nach und nach Verbesserungen hinzufügen können.

Vista

Da der Ruf Vista vorauseilt, sieht man es nicht oft irgendwo installiert. Eigentlich setzt es sich nur ganz langsam durch, weil es auf neuen Computern eben installiert ist - eigentlich schon Zeugnis genug. Mit einem Laptop kam eben jetzt auch Vista ins Haus. Und der erste Blick ist etwas erfrischender als bei KDE. Wirklich stolz scheint Microsoft ja auf seine blurrigen Fenster zu sein, die sieht man überall. Doch vor allem die Software, die Dell da noch so mit liefert, macht nochmal den Wow-Effekt aus. Denn für den Fun-Faktor (für was anderes benutzt man sonst Windows xD) punktet die Dell Webcam Anwendung. Sie hat eine eingebaute Gesichtserkennung, die in realtime Augen, Mund usw. erkennt und verzerrt. Außerdem kann man zwischen Bärten, Brillen, Frisuren, Haaren und Hüten wählen um sich mal so richtig „rauszuputzen“. Das ganze kann man dann auch gleich mitfilmen und auf youtube laden:


Dell Webcam Fun

Es gibt übrigens auch noch andere spaßige Sachen die man mit einer Webcam andfangen kann: Argumented Reality und Slit Scan.

Nicht schlecht ist auch, dass Dell ein „Dock“ mitliefert, in dem Programmstarter als Symbole kategorisiert abgelegt werden können. Denn obwohl man bei Vista eine Suche im Startmenü hat, eine richtig gute Übersicht auch über seltenere Programme kann eigentlich nur eine Kategorisierung bieten.

Wenn ich mich entscheiden müsste, zwischen Vista und OpenSUSE würde ich wahrscheinlich trotzdem OpenSUSE nehmen...

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