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Bernhard Häussner
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1245678 Mausklicks – Tendenz steigend

24.07.2014, 14:41

Vor einem knappen Jahr habe ich eine neue Maus bekommen, die Mausklicke und Scrollrad-Betätigungen mit zählt. Inzwischen haben sich schon deutlich über einer Million Klicks angesammelt.

Der Maustreiber der Roccat Savu ist sehr umfangreich und hat viele nützliche Funktionen. Zum Beispiel kann die Zeigergeschwindigkeit sehr genau eingestellt werden. Wenn jemand meinen Computer benutzt, findet er die Maus meistens viel zu schnell, aber bei zwei Monitoren muss man sich sonst viel zu weit herumbewegen. Außerdem können die Tasten zu Funktionen und Makros zugewiesen werden. Ich habe z.B. auf die beiden Daumentasten die Funktionen Fenster-Übersicht und Virtual-Desktop-Übersicht vom Better Desktop Tool gelegt, um den Überblick über alle offenen Fenster zu behalten.

Daneben gibt es auch noch ein paar Features, die eher Spielereien sind. Das Licht an der Maus konnte ich so einstellen, dass es orange pulsiert. Und es werden die Klicks gezählt, sowie die Bewegungsdistanz gemessen. Dies ist Voraussetzung für die R.A.D.-Funktion: Hin und wieder ertönt eine Frauenstimme „congratulations, you've earned a trophy“, wenn man z.B. eine gewisse Anzahl an Klicks erreicht hat.

Nun zu den Zahlen. Das hat die Maus bisher an Klicks gemessen:

Linke Maustaste704890 Klicks
Rechte Maustaste498820 Klicks
Mittlere Maustaste33000 Klicks
Daumentasten2150 Klicks
Gesamt1238880 Klicks

Und an Scroll-Schritten:

Hoch493320 Scrolls
Runter888990 Scrolls
Gesamt1382310 Scrolls

Offensichtlich wird öfter gescrollt als geklickt. Die beim Schubsen der Maus zurückgelegte Distanz liegt bei rund 4135 m, also knapp mehr als vier Kilometern, dies alles in den vergangenen rund 240 Tagen.

Daraus ergeben sich ganz erstaunliche Mittelwerte pro Tag. Ich klicke meine Maus durchschnittlich 5162 Mal pro Tag, das bedeutet alle 17 Sekunden einmal, dabei ist all die Zeit, die ich nicht am Computer verbringe mit eingerechnet! An einem Tag bewege ich meine Maus im durchschnittlich 1723 cm weit, und das auf einem Mauspad der Fläche 23x21 cm.


Eine Runde im Spiel League of Legends soll Vergleichswerte liefern.

Nun habe ich mich natürlich gefragt, wie solche Werte zustande kommen. Während bei normaler Büroarbeit wohl hauptsächlich die Tastatur zum Einsatz kommt und die Maus nicht so starkt belastet wird, könnten bei einem Computerspiel die Dinge schon anders stehen. Also habe ich ein League of Legends Match gespielt und die Werte vor und nach der ca. 40-minütigen Runde gemessen. Die Differenzen:

Linke Maustaste190 Klicks
Rechte Maustaste5400 Klicks
Mittlere Maustaste0 Klicks
Daumentasten0 Klicks
Gesamt5590 Klicks

Die Bewegungsdistanz stieg um 21 Meter an.

Man kann jetzt also die Mittelwerte in einem Spiel berechnen. Ich klickte meine Maus in den 40 Minuten 5590 Mal, das bedeutet 140 Mal pro Minute oder je 429 Millisekunden einmal. In einer Minute bewege ich meine Maus im durchschnittlich 53 cm weit.

Wenn wir nun mit diesen Werten gerüstet die Statistik ansehen, dann könnten die gesamten Mausklicks in nur 222 Spielen angesammelt werden, also nicht ganz jeden Tag eines.

Eine weitere Statistik zeigt aber, dass eher selten gespielt wurde:

Wenn ich mehr zocken würde, wäre der Anteil an Rechtsklicks wohl deutlich höher.

Ich hoffe nun also, dass meine Maus noch viele Millionen Klicks durchhält, und vielleicht denke ich daran, diesen Blogeintrag bei 10 Millionen Klicks zu aktualisieren. Wenn es so weiter geht, wie bisher, wird das am 15. März 2019 erfolgen.

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SoHo Infrastruktur

23.01.2009, 17:37

In den letzten Tagen habe ich die Infrastruktur meines „Homeoffice“ grundlegend überarbeitet und unter anderem das Netzwerk auf DSL und Gigabit Ethernet umgestellt.

DSL

Um von der Anschlussvielfalt abzukommen, den Internet-Anschluss zu veschnellern, und den Datentransfer in die weite Welt digital zu halten musste der ISDN-Anschluss modernerem DSL weichen. Mit anderen Worten: Statt ein zusätzlich DSL über die ISDN-Leitung zu schicken wird nun DSL direkt an den Router gesendet, der dann über Ethernet und WLAN das Internet anbindet, sowie 2 Analoge Leitungen und ISDN. Eine Analoge Leitung wurde zu unserem Fax verlegt und die Telefone sind über die ISDN-Basis an den Router angeschlossen, der das alles letztendlich via VOIP über die DSL verschickt.

Telefonie

Die Telefone wurden aufgestockt um DSL voll auszunutzen. Die Telefone sind via DECT an die Basis-Station angeschlossen, so können sie in einem Radius von rund 70m überall verwendet werden. Die Basis kümmert sich um die verteilung der MSNs, sodass frei konfigurierbar ist, welche Telefone bei welchen angerufenen Nummern klingeln. Diese Freiheit ist ein großer Vorteil der ISDN-Infrastruktur. Des weiteren kümmert sich die Basis um den Anrufbeantworter. Es sind sogar interne Gespräche über die Basis möglich, die dann nicht die Internet-Verbindung beeinträchtigen. Bisher ist die Sprachqualität von VOIP gut und beeinträchtigt die Verbindung ins Netz kaum.

Netzwerkdrucker

Ab jetzt gehören riesige Peripheriegeräte auf jedem Schreibtisch auch der Vergangenheit an, da ein zentraler Netzwerkdrucker mit Fax und Scanner sich um alles kümmert. Da die Kommunikation eher modern über E-Mail und möglichst Papierlos erfolgt, ist er dem Bedraf ohne Problem gewachsen. Da das Multifunktions-Gerät direkt über Ethernet verbunden wird, ist auch kein Druckerserver nötig. Jeder kann über den eigenen Computer scannen, faxen und drucken. Außerdem kann man direkt am Gerät Faxe einscannen und verschicken oder Dokumente kopieren. Besonders schnell und einfach geht das dank dem ADF, der eine Seite nach der andren einzieht und scannt. Leider vermisse ich manchmal einige Vorzüge des Fotodruckers, wie die Extra-Schwarzpatrone, die die Fotoqualität deutich erhöt, und den automatischen 2-seitigen Druck (duplex).

Gigabit Ethernet

Da durch den Netzwerkdrucker die Ports des Routers überquillen würden, wurde auch gleich ein Gigabit-Ethernet-Switch angeschafft. Dieses vernetzt nun die PCs und macht eine 10x schnellere Überstragungsrate von mit netio gemessenen 115 MB/s verfügbar und dank Full-Duplex auch fast doppelt so viel. Da die PCs schon auf Gigabit-Ethernet ausgelegt waren und CAT5e/CAT6 Kabel verlegt wurden, können nun Dateien ohne weitere Wartezeit im Netzwerk gestreamt werden. Die 100-Megabit-Hardware, wie der Drucker, wird direkt am Router angeschlossen, der ja auch keine größeren Datenraten benötigt, da er ja nur für den (deutlich langsameren) Internet-Anschluss zuständig ist.

Jetzt fehlt eigentlich nurnoch ein NAS um die Dateien verfügbar und sicher speichern zu können.

Fileserver (Update 05-01-2010)

Inziwschen gibt es noch einen Fileserver mit 3 TB Festplatten und RAID. Somit sind die Festplatten teilweise gegen Ausfall gesichert. Die Daten können im Netzwerk über SMB und SFTP erreicht werden, es gibt öffentliche und persönliche Verzeichnisse. Außerdem kann eine VNC-Sitzung geöffnet werden, in der dann Torrents geladen werden oder Rechenaufträge gestartet werden können.

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