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Einträge für die .bashrc
Die Datei ~/.bashrc enthält code, der bei jedem starten der bash ausgeführt wird. Dies wird verwendet, um aliase zu definieren oder Begrüßungsnachrichten anzuzeigen. (Wobei globale Begrüßungen in der MOTD besser aufgehoben sind. )
Über die Zeit habe ich einige Codefetzen gesammelt, die sich dort nützlich machen:
#Farbiger Promt, damit man z.B. erkennt, wo man eingeloggt ist:
PS1="\@ \[\033[0;35m\]\u@\\h\[\033[0m\]:\w> "
#kleine Spielerei
alias gn8="exit"
# Hiermit kann man die aktuelle Netzwerk-Konfiguration auslesen:
alias myip="/sbin/ifconfig"
# Prozess-Schnellsuche
alias psf='ps aux | grep -v grep | grep '
# Rechner
? () { echo "$*" | bc -l; }
# History: keine doppelten Einträge
export HISTCONTROL=ignoredups
# Keine Kommandos vergessen, außer unwichtiges
shopt -s histappend
export HISTSIZE=1000000 HISTFILESIZE=1000000
declare -x HISTIGNORE=exit:gn8
# Aktuelles Verzieichnis via HTTP (Port 8000) freigeben
alias webshare='python -c "import SimpleHTTPServer;SimpleHTTPServer.test()"'
# Manchmal muss man den Editor konfigurieren:
export EDITOR=vim
# Begrüßung:
if [ `date +%H` -lt 12 ]; then
echo "Moin. "
else
echo "Tach. "
fi
Die meisten Distributionen definieren schon ein paar aliase und anderes nützliches, weiteres findet sich z.B. auch im debian-Paket "bash-doc" und in diversen schier endlosen Threads im Netz. Man kann z.B. auch häufige Schreibfehler aliasen.
PS: Falls jemand noch ein paar brandheiße Tipps hat, hier gibt es eine Kommentarfunktion ;)
[Update 2011-09-01] Meine aktuelle .bashrc auf gist ist zwar auf Englisch, hat aber noch einiges mehr zu bieten.
Mit 5 Ansätzen zum besseren Referat
Oft schon habe ich Schüler bei Referaten herumhaspeln sehen, und manchmal viel es bei aller Konzentration sogar schwer, zuzuhören. Ableser wirken unbeteiligt am eigenen Vortrag, frei zu Reden hilft zu umständliche Formulierungen zu vermeiden, bedarf neben angemessener Stoffsicherheit jedoch einiger Übung, welche mit diesen Tricks effektiver gestaltet werden kann:
Teile Auswendig lernen
Ein einfacher aber wirkungsvoller Kniff kann es sein, den ersten und den letzten Satz des Vortrags stur auswendig zu lernen. Der erste Satz des Vortrags muss beim Publikum bereits Interesse wecken und die Inhaltspunkte abstecken. Viele Redner beginnen nur mit einem "Äh... also"; mit einem vorgefertigten Einleitungssatz lässt sich dies vermeiden. Eine spannende These verbunden mit einem kleinen Wortwitz, genügt, um "Appetit" zu machen.
Der Schlusssatz ist ebenso wichtig, da sich der Zuhörer unmittelbar nach dem Referat an diesen Satz am besten erinnern kann. Daher empfiehlt es sich hier die Aussage zusammenzufassen und vielleicht sogar etwas zum Nachdenken anzuregen, denn dann beschäftigt sich der Hörer mit dem Thema und reflektiert den Vortrag, wodurch die Wirkung gesteigert wird.
Auch beim Referenten bewirkt die Praxis des Kreieren und Auswendiglernens positives; man wird sich über seine Aussageziele bewusst und speichert diese ganz sicher ab. So kann man vorbeugen, um nicht vom Faden abzukommen. Und auswendig gelernt kann man diese Kernsätze mit größer Sicherheit vortragen, was die Wirkung unterstreicht.
Auftreten
Denn ein sicheres Auftreten macht sehr viel aus. Nur wer von seiner Sache wirklich überzeugt ist, kann diese Überzeugung weitergeben. Dieses sichere Auftreten beherrschen nur wenige von Anfang an, aber man kann sich den Weg dorthin leichter machen.
Professionelles Auftreten in geeigneter Kleidung erhöht nicht nur die Akzeptanz beim Publikum, man fühlt sich selbst in der Lieblingsklamotte schließlich auch viel wohler als in der Alltagskluft. Vor dem Vortrag an etwas ganz anderes denken hilft, beim Beginn nicht gleich alle Sorgen im Kopf zu haben.
Mit diesen einfachen Maßnahmen klappt es vielleicht dann auch mit dem lässigen Blickkontakt.
Ängste überwinden
Gleichzeitig muss man sich vor Augen halten, dass das Publikum viel mehr verzeiht als man denkt.
Pausen im Vortrag werden, wenn sie sich nicht häufen, kaum negativ ausgelegt, sie können sogar nützlich sein, um etwas Zeit zum verarbeiten zu lassen und Aufmerksamkeit zu schaffen. Man kennt das vom Pädagogen, der nicht herum brüllt sondern plötzlich einfach nur innehält.
In der Wahrnehmung des Zuhörers wirken Pausen zudem meist viel kürzer als in der des Vortragenden. Versucht man eine 10-sekündige Pause einzulegen, erscheint das dem Redner wie eine Ewigkeit, das Publikum jedoch beginnt erst zu bemerken, dass hier eine längere Zäsur gesetzt wurde. Greift man kurz zu einem Glas Wasser, erscheint das wie das natürlichste auf der Welt, und hilft doch, Fassung zu wahren. Mit diesem Wissen kann man sich in einer kurzen Pause beruhigt auf die Vorbereitung der nächsten Worte konzentrieren.
Und es gibt noch weitere Lückenfüller, die dem Publikum nützen, und mir Zeit zum neu orientieren lassen.
Zum Beispiel Wiederholungen und Zusammenfassungen. Für mich sind sie ohne große kognitive Leistung zu vollbringen und geben mit somit etwas Luft - für den Zuhörer verbessern sie das Verständnis oder schaffen Glaubwürdigkeit. Somit lässt sich Ahnungslosigkeit vermeiden, und es kann fast nichts peinliches mehr passieren.
Strategie
Solche rhetorischen Mittel können auch Teil einer Erklärungsstrategie sein. Strategisches Vorgehen hilft sowohl dem Publikum als auch dem Erklärer orientiert am Ball zu bleiben.
Zum Beispiel kann man einen Gegenstand erklären, Sachverhalte vom allgemeinen zum genauen analysieren, oder wiederkehrende komplexe Zusammenhänge mit einem prägnanten wiederkehrenden Wort beim Namen nennen.
Die einfachste Methode, den Vortrag "von außen" zu strukturieren ist sicherlich die Powerpoint-Präsentation. Hier bin ich sehr minimalistisch. Auf rein schwarze Folien setzte ich ein Schlagwort oder Anschauungsmaterial, wie Bilder oder Statistiken. Diese sollten in den Vortrag eingebunden werden und nicht länger als nötig vom Vortrag ablenken.
Script
Damit man sich nicht zu sehr an der Präsentation entlang hangelt (oder wenn eine Präsentation aus technischen oder anderen Gründen nicht drin ist) muss man einen Stichwortzettel, ein Skript oder ähnliches vorbereiten. Hier gilt es, möglichst alles auf ein Blatt zu bringen, damit man das gesamte Konzept im Vortrag bei Bedarf im Blick hat, ohne herumblättern zu müssen. Trotzdem muss man sich gut darauf zurechtfinden und im Vortrag leicht hinspitzen können, Miniaturschrift ist also schlecht. Es müssen folglich Inhalte selektiert werden und Schlafworte gefunden werden.
Den Stichwortzettel kann man zur Mindmap aufwerten. Diese beinhaltet zusätzlich graphische Elemente, die leicht erkennbar sind, und Zusammenhänge, welche gute Vorlagen für Übergange liefern.
Behält man sich diese Punkte im Hinterkopf, ist nur noch ein bisschen Übung gefragt, um Referate zu optimieren.
Oder kennt ihr noch gute Geheimtipps?
Komisches Wort!
Meine kleine Sammlung komischer, interessanter oder mehrdeutiger Wörter fällt wohl auf, wenn man meine Tiwtter-Updates durchliest. Ich habe über die Zeit einige Wörter herausgegriffen, bei deren Anblick ich zunächst stutzte. Da bei einigen die Bedeutung oder die Besonderheit nicht offensichtlich ist, wird mein Interesse hier erklärt.
Phantasmagorie 21. September 2009
Wie bei fast allen Wörtern dieser Serie gibt der Wikipedia-Artikel nicht viel her, außer der Bedeutung in der Medizin (zufällige Folge von assoziativen Bildern) und der Kunst (Darstellung von Trugbildern). Beides hängt zusammen: (Fieber-)Träume und deren Wiedergabe. Eigentlich vereint dieses Wort: den Traum gelebt, die Idee mit dem resultierenden Werk, Plan und Realität bis zur Hyperrealität. Es lässt uns an die ganze fülle von Trugbildern, optischen Täuschungen, Déjà-vus etc. denken, alles äußerst zwielichtige und erforschenswerte Erscheinungen.
Extrapoliert 22. September 2009
Zwei Morpheme stecken in diesem Wort, und daher kam mein Interesse. Will man mit Daten Vorhersagen treffen, muss man die Daten extrapolieren. Will man eine angenehme Vorhersage treffen muss man die Daten extra polieren. Dass sich dieser Wortwitz aufdrängt reichte aus, um es in meine Liste aufzunehmen, aber es steckt natürlich auch ein bisschen mathematisches dahinter...
Agglomeration 24. September 2009
Diesmal ist der Wiki-Artikel etwas länger, das bedeutet jedoch nicht, dass der Begriff klar definiert ist. Jedenfalls finde ich die Strukturen solcher Städte mit Vor- und Nachbarorten sehr interessant. Eigentlich sollte sich jeder Pendler im Stau Gedanken machen, wie sich daraus entstehende logistische Probleme lösen lassen, es gibt dazu auch sehr viele Modelle und Thesen und letztendlich beschäftige ich mich auch gerne mit Verkehrsflüssen und -anbindungen, Flächennutzung usw. in meiner eigenen Stadt. Außerdem lässt sich der Begriff natürlich geschickt auf andere Kontexte übertragen.
Schmiegparabel 24. September 2009
(Mein tweet, Wikipedia?)
Hier gibt es keinen Wiki-Artikel, aber das Wort fiel, als man im Mathe-Unterricht versucht hat an z.B. eine Sinuskurve eine Parabel so zu basteln, sodass 1. und 2. Ableitung am Schnittpunkt übereinstimmen, also quasi eine bessere Tangente. So:
f(a)+f'(a)(x-a)+f"(a)(x-a)²/2
Und es ist mal wieder ein Beispiel von Mathematischen Begriffen, die man vielleicht besser gräzisiert hätte. Außerdem gibt es natürlich eine nette Zweideutigkeit, wenn man an „Die Stachelschweine“ denkt...
Karmadharaya 28. September 2009
Das Wort ist natürlich irgendetwas zwischen Zungenbrecher und Kakophonie. Die Definition „endozentrisches Determinativkompositum“ wird fast nur übertroffen von der „periphrastischen Dissimulationsironie“ (für Lithotes). Es ist auf jeden Fall eine der tpyischen Wissen-das-die-Welt-nicht-braucht, wenn man bei einem Glas Wein zusammensitzt und man erklärt, dass Rotwein ein Karmadharaya ist, weil das Schlussglied durch das Vorderglied näher bestimmt wird, wobei im Gegensatz zum Tatpurusha keine Kasusbeziehung zwischen den beiden Bestandteilen besteht. Das habe ich jetzt mal frei aus Wikipedia zitiert, weil so ganz sicher fühle ich mich in der Definition auch nicht. Ich spreche zwar nicht Sanskrit, aber wenn ich das richtig sehe ist das Wort selbstreferentiell, da Karmadharaya (also कर्मधारय) selbst ein Karmadharaya ist.
Embryosackmutterzelle 14. Dezember 2009
Ein Wort, welches aus einem schlechten Alienfilm stammen könnte, aber anscheinend eine besondere Zelle bei Pflanzen ist. Für das Wort habe ich keine klare Definition gefunden und ich bin kein Biologe, daher steht hier nicht so viel.
Phallokratie 30. Januar 2010
Man könnte sagen, das Niveau sinkt, jetzt geht es schon um Penisse. Aber der Duden erklärt das so: „auf einer Überbewertung des männlichen Geschlechts beruhende Vorherrschaft des Mannes bes. ... “ (Und dann endet die kostenlose Artikelvorschau auch schon). Interessanterweise behinhaltet das Wort ein moralisch äußerst bedenkliches Pars-pro-toto, das von etwas überheblichen Feminismus Seitens der Schöpferin zeugen könnte. Und wenn man das Wort nicht auf eine Staatsform bezieht, sondern eher neurobiologisch betrachtet wäre man auch schon bei der Zweideutigkeit.
Citoyen 22. Oktober 2010
Ein heutzuage irgendwo idealistischer Begriff für einen Bürger, der sich gerne bildet und in vernünftigen Maße altruistisch ist. Allerdings kann es auch sehr interessant verwendet werden, als Wort für jemanden, der nicht nur arbeitet & konsumiert, sondern selbst bei der Konzeption mithilft. Im übertragenen Sinne würde ein Fernsehcitoyen nicht nur fernsehen, sondern auch Einfluss auf die Gestaltung der Sendungen nehmen. Eigentlich ein unterschätztes Fremdwort.
Erwartungserwartungserwartung12. Juni 2011
Endlich ein rekursives Wort. Was eine Erwartung ist, bedarf es hier nicht zu erklären. Was eine Erwartungserwartung ist, erklärt Wikipedia und Benno Biermann: Annahmen über die Erwartungen der anderen an mich. Dies kann man jetzt Reflexiv beliebig fortführen. Wie weit treibt man das im Alltag? Davon hängt dann wohl auch ab, ob man taktlos oder gerissen ist.
Fix subverison error: Valid UTF-8 data followed by invalid UTF-8 sequence
This is a solution to fix problems with SVN when you can't update your working copy for some rather odd reason. Everything you get is an obscure error message like this:
svn: Valid UTF-8 data (hex: 65 64 69 74 65 64) followed by invalid UTF-8 sequence (hex: ad 6c 69 73)
This does not only appear when doing svn update but even pops up while svn status.
Since Subverion can handle binary files this is quite confusing. At luck, after some googling I found out that these errors are caused by file names with e.g. Chinese characters.
Unfortunately the error message can't display the corrupt file name because it contains non-UTF-8 data. So I figured that the „Valid UTF-8 data“ (In this case the hex sequence 0x65, 0x64, 0x69, 0x74, 0x65, 0x64) translates to the string „edited“ using some UTF-8 table.
Since there were way too many files with this string I had to look for the 0xAD 0x6C sequence. This could be the asian symbol 구, but you can't grep for this, because it is not UTF-8 encoded. However we can look for the byte sequence using some perl magic:
find /path/to/workingcopy | perl -n -e "print if /\xAD\x6C/" | less
Note the hex-regexp used here to scan binary content in file names. It outputs a nice (and in this case rather short) list like:
/path/to/workingcopy/folder/of/colleque/edited<AD>list.txt
Interestingly, less tries to expose the binary data. Now you just have to rename the file and you're good to go and able to update your working copy again.
Howto: Processing.org API lernen

Mein erster Processing-Screenshot
Ich habe am 20. Mai 2009, etwa vor einem Jahr, meine ersten paar Processing-Versuche gemacht, und die Sachen aus dem ersten Blogeintrag zum Thema sind in mehreren Stunden am 21. entstanden. Vieles andere, das ich bisher mit Processing gemacht habe, ist dann in den Tagen darauf entstanden, ich konnte wirklich schnell interessante Dinge machen.
Davids Kommentar hat mich dazu veranlasst, ein bisschen zu überlegen, wie ich Processing.org eigentlich gelernt habe. Aus meiner Antwort habe ich jetzt einen Blogeintrag gemacht, der darstellt, wie ich mich an Processing herangetastet habe und auch anderen helfen soll, den Einstieg in die Processing-API zu erleichtern. Vielleicht lassen sich die Grundlegenden Schritte sogar zum Erlernen einer jeden Programmiersprache benützen.
Schritt 1: Basiswissen, Konzepte verstehen
Zunächst habe ich im „offiziellen“ Lernbereich das „Getting Started“ durchgemacht. Danach kann man noch die Tutorials zu Color usw. kurz überfliegen, Trigonometrie und Vektoren kann man sich wohl fast sparen, dabei es kommt auch stark darauf an, wie sehr man mit diesen mathematischen Grundlagen von Anderem vertraut ist.
Ich weiß nicht, ob es gut ist, Processing als aller erste Programmiersprache zu lernen. Sicherlich motivierend ist, dass die ersten Programme ansehnlichere Dinge Produzieren, als ein „Hello World“ oder ein abstraktes Fantasie-Auto, das angeblich beschleunigen und bremsen kann. Hier empfiehlt es sich dann vielleicht doch ein ausführliches Buch zu kaufen.
Es ist sicher hilfreich, wenn man schon ein bisschen in Java oder ähnliches (PHP, JS...) reingeschnuppert hat, dann kennt man die Kontrollstrukturen (Wenndann, Schleifen usw.) grob; Man muss dann beachten, dass Processing vieles vereinfacht. Zu dem Thema findet man unter "Control" in der API-Doc manches. Man kann natürlich auch herumprobieren...
Schritt 2: Herumprobieren, Wissen vertiefen, Orientieren, Inspiration
Mit dem Basiswissen habe ich dann ein paar rudimentäre Spielereien gemacht.
Wenn man dann etwas in den grundlegenden Konzepten drinnen ist (z.B. was macht draw() usw.), sind die mitgelieferten Beispiele wirklich sehr praktisch, da lernt man die Möglichkeiten sehr gut kennen und das Wissen wird vertieft. Außerdem klären sich einige übliche Einstiegsfragen ala „Wie macht man eigentlich ...?“. Bei interessanterem sollte man durchaus den Code genau lesen und verstehen. Ich habe dann immer schon die Beispiele leicht modifiziert, um zu sehen, ob auch alles so funktioniert, wie ich denke.
Ausgehend von den Beispiel-Sketches kann man dann die ersten eigenen Ideen verwirklichen. Außerdem sammelt sich langsam ein gewisser Code-Fundus an von Standard-Funktionen, die man immer wieder verwenden kann.
Schirtt 3: API nach Bedarf genauer studieren, Googeln
Im Folgenden schaut man wenn nötig immer in der API-Doc nach den Funktionen, die man benutzt. Praktischerweise heißen sie eigentlich immer so, dass man sie auch findet. Irgendwann kann man sich die Funktionsnamen und Parameter entweder merken, bzw. aus alten Sketches kopieren.
Wenn man nicht weiter kommt, hilft Google weiter, vor allem in Verbindung mit site:http://processing.org. Ausweichend kann man manchmal auch auch Java-Implementierungen zurückgreifen, zum Beispiel für Datenstrukturen mit Sortieren usw. oder für String-Operationen und was es eben nicht direkt in Processing gibt.
Schritt 4: Anderer Leute Code lesen
Wer immer noch wissbegierig ist, sollte durchaus über die Beispiele hinaus Code lesen. Oftmals ist der Quelltext von Processing-Applets, die man im Internet findet, verfügbar.
Ein für viele Arten von Animationen essentielles Tutorial ist das zu Partikelsystemen, wleches auch gleich noch ein paar OOP-Basics aufzeigt. Ich habe den Code dort zwar nie verwendet, weil ich meine Partikelklassen schon zusammen hatte, bevor ich das gefunden habe, aber so oder ähnlich implementiert man das eben.
Auch für einige Effekte sorgt additives überblenden mit OpenGL. Das ermöglicht das einfache Verwenden von Texturen und sorgt für eine interessante Optik.
... und dann heißt es wohl noch Üben. Ich hoffe also, dass diese kleine Liste jemanden weiter hilft.
