Bernhard Häussner
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No login tweet-this Twitter Bookmarklet

31.03.2009, 16:43
Tweet-this-Bookmarklet

Tweet-this-Bookmarklet

Tipp: There's a newer version of the bookmarklet available.

Today I added a "follow me at twitter" button to my blog. And then I considered to include a "tweet this" button somewhere on all pages. But I realized that I would maybe have to add delicious, digg etc. too. But nobody really uses these buttons because they have delicious toolbar, bookmarklet or something similar that works on all web sites. I came to the result that I need a twitter bookmarklet. But although there are some on the net, I couldn't fine one, where you don't have to give away your twitter account data. So I created one:

tweet this

Just drag the link to your toolbar and klick the button whenever you wan to tweet a page. It will open twitter.com on your /home-page with a is.gd-shortened link to the page and the title of the page pre-filled in the textarea. If you are not logged in, Twitter will ask you for your account data, so you're never giving away your password to 3rd party apps.

Let me know if something doesn't work in the comments.

You could of course include this link in any web page as quick and dirty tweet this button, to spare you trouble with server-side URL shortening. But keep in mind it won't work without javascript.

Deutsch:

Heute habe ich einen „follow me at twitter“-Button auf meinen Blog gesetzt. Dann habe ich mir überlegt einen „tweet this“-Button irgendwo in alle Seiten einzubringen. Aber ich stellte fest, dass ich vielleicht delicious, digg etc. auch hinzufügen müsste. Aber niemand benutzt diese Icons, da jeder die Delicious-Toolbar, ein Bookmarklet oder ähnliches hat, das auf allen Webseiten funktioniert. Ich kam zu dem Schluss, dass ich ein Twitter-Bookmarklet brauche. Obwohl es einige im Internet gibt, konnte ich keines finden, wo man seine Twitter-account-Daten nicht hergeben muss. Also habe ich eines erstellt:

tweet this

Einfach den Link in die Toolbar ziehen und dann den Butten klicken, wenn Sie eine Webseite twittern wollen. Er wird twitter.com auf ihrer „home“-Seite öffnen mit einem is.gd-gekürztem Link zu der Seite und dem Titel der Seite vor ausgefüllt in der Textarea. Wenn Sie nicht eingeloggt sind, wird Sie Twitter nach ihrem Passwort fragen, also müssen Sie niemals Ihr Passwort an Anwendungen von Dritten weitergeben.

Lassen Sie mich via Kommentarfunktion wissen, falls etwas nicht funktioniert.

Man könnte natürlich diesen Link auch in jede Webseite einfügen als „quick and dirty“ tweet this-Button, um sich den Aufwand von Server seitigem URL-Kürzen zu sparen. Aber der Button kann natürlich nicht ohne Javascript funktionieren.

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Film ohne Frames

30.03.2009, 15:55

Ich hatte die Idee eine Animation zu kreieren, die nicht auf Frames basiert, sondern bei der ein Filmstreifen mit einer langen Graphik über einen Projektor läuft.

Eigentlich hat mich schon immer der Effekt interessiert wenn man im fahrenden Zug das Auf und Ab der Oberleitung bzw. früher der Telegraphenleitung beobachtet. Als Zugfenster habe ich jetzt einfach eine Projektionsfläche eingesetzt und als Telegraphendraht ein paar eher abstrakte Formen.

Da ich nicht Projektoren und Film zum Basteln da habe, und ich das auch gerne mit dem Computer ausgleiche, ist die Idee jetzt (vielleicht zunächst) am Computer entstanden.

Technische Umsetzung

Zunächst muss man dem Computer natürlich beibringen, welche Formen am Bildschirm vorbei ziehen sollen. Da die im Endeffekt vorbei laufende Bitmap eine Größe von 1280x191250=244M Pixel hat, was im RAM auf 2,1 GB hinaus läuft, habe ich in der Planungsphase das SVG-Format benutzt. Ich konnte also mit Inkscape schön die Formen konstruieren, während meine zurzeit 6 GB RAM nicht zu sehr belastet werden.

Als nächstes habe ich dann gleich die Einzelframes gerendert. Dazu habe ich mein altbewährtes SVG-Rendering-Script vom Bilder-Züchten in stark vereinfachter Form benutzt: Es hat nur die Aufgabe 6375 Mal den SVG-Viewport etwas nach unten zu rücken und den Frame von Inkscape rastern zu lassen.

Die Musik ist, wie man vielleicht hört, ziemlich experimentell. Sie ist komplett mit dieser Webseite gemacht. Das ganze habe ich dann noch mit MPlayer zusammengefügt:

mencoder "mf://frames/*.png" -mf fps=25 -o output.avi -ovc xvid -xvidencopts bitrate=5000 -oac mp3lame -audiofile musik.wav

Und so ist dann die oben zu sehende Animation entstanden.

Tags:
Kommentare: keine

Fraktale klicken

27.03.2009, 14:22
DHML fun

DHML fun

Letzte Woche bin ich über I could not stop auf dhteumeuleu gestolpert, wo es auch noch ein paar andere nette Javascript (DHTML) Spielereien zu sehen gibt. Mir waren diese roten und schwarzen Kacheln des Originals etwas zu langweilig, und so habe ich beschlossen (da die Demo ja auch unter einer CC-Lizenz steht) mal ein paar andere Bilder aus zu testen, die lustige Muster ausspucken.

Zuerst hatte ich vor etwas ähnliches wie das hier zu basteln, doch das stellte sich als nicht zu einfach heraus, da die schrägen Linien beim Unterteilen nicht richtig aneinander passen. Darum habe ich zunächst einen Rand und ein paar vertikale und horizontale Streben eingebaut, die sich dann immer weiter unterteilen Lassen.

» Demo

Dann wollte ich etwas Farbe ins Spiel bringen und habe noch die bisher weißen Zwischenfelder mit (sehr) bunten Farbvariationen gefüllt. Das ergibt dann ein paar nette, mehr oder weniger zufällig angeordnete Farbkacheln.

» Demo

Wenn sich das Ganze mit Farbe abspielt, kann man die inneren Verzweigungen eigentlich auch weg lassen. Das Ergebnis sind noch buntere Bilder. Leider hat man kaum noch Kontrolle über die Farbkomposition.

» Demo

Am Ende habe ich dann noch, nur um zu sehen, wie sich Schrägen machen, ein weiteres Derivat erstellt. Diesmal sind die Quadrate in zwei Dreiecke unterteilt und unterteilen sich bei Mausklick noch weiter. Im Endeffekt entsteht ein total zufälliger Mix aus Dreieckflächen, der ein wenig an Tangram erinnert.

» Demo

Die Muster sind dann so etwas wie teils zufällige, teils interaktiv gestaltete Fraktale.

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UI Dos and Don'ts

12.03.2009, 19:27

Da ich aus meiner gewohnten Desktop-Umgebung durch das Update auf KDE 4 herausgerissen wurde, musste ich mir daher wieder einmal überlegen, welche UI-Features eigentlich die Produktivität steigern und welche weniger. Ich habe ich meine Ergebnisse hier festgehalten:

Compiz als 2D-Desktop-Lösung

Es hört sich vielleicht seltsame an, Compiz als 2D-Desktop-Lösung zu bezeichnen. Doch dieser Begriff zielt nicht darauf ab, die Effekte des Fenstermanagers zu beschreiben, sondern die Verbesserungen in der Desktop-Umgebung. Denn Compiz kann die Produktivität steigern, indem es weitere Desktops/Würfelseiten/Arbeitsflächen/Spaces oder wie sie immer heißen leicht zugänglich macht. Doch was bringt das? Ganz einfach, die Fenster sind nicht mehr wie gewohnt als Stapel auf dem Desktop, sondern viel mehr wie Steine eines Natursteinmauerwerks über die verschiedenen Arbeitsflächen verteilt. Die Einteilung in eben diese Arbeitsflächen macht eine klassifizierung möglich.

Und da kaum noch Fenster vollkommen von anderen Anwendungen verdeckt werden, fällt die dritte Dimension, nämlich die in die Bildschirmebene hinien, weg. Dadruch, dass sich mit dem Expo-Plugin jederzeit heraus zoomen lässt und Fenster einfach auf die Arbeitsflächen verteilt werden können, wird das auch praktikabel (was ich bei KDE4 noch vermisse). Man behält eine wesentlich bessere Übersicht und muss nicht immer nach Fenstern suchen.

Am Ende habe ich fast nie ein Programm gestartet. Anwendungen sind nicht Länger irgendwelche Icons im Startmenü oder Dock, sonder sie sind einfach sie selbst, geparkt auf einer Thematisch passenden Arbeitsfläche, nicht unter irgendwelchen Fenstern versteckt und repräsentieren sich selbst. Besser geht es kaum.

Widgets

Jeder braucht jetzt unbedingt Widgets, Dashboards, Screenlets. Doch was sollen diese mini-Anwendungen eigentlich nützen? Mir waren sie von Anfang an unsympathisch. Mal hängen sie auf dem Desktop herum, mal schweben sie in Wideget-Layern, doch im Endeffekt sind es nur Programme, wie sie sein sollten. Dediziert für eine spezielle Aufgabe und mit einem extrem angepassten UI. Außer dass sie auf ihren Bewegungsbereich festgelegt sind.

»Warum sind sie nicht normale Fenster? Damit sie 2D belieben!«
me

In ihrem Widget-Bereich, also dem Desktop oder dem schwarzen durchsichtigen Wasserfilm stehen sie nebeneinander. In meiner Desktop-Philisophie fallen sie aber leider trotzdem aus der Reihe, da jede Arbeitsfläche prinizipiell so ein Widget-Layer ist. Deshalb könnten sie genauso normale Fenster sein, aber nein, sie müssen sich ja als Plasma-Panels der Widgets oder Sidebars einschränken. Das ist unter Compiz ein Vorteil, da der Widget-Layer nichts anderes war, als eine übergeodnete oder alternative Arbeitsfläche, auf der man, wenn man will, auch Firefox platzieren kann. Die Widgets wiederum lassen sich auch überall platzieren, wie normale Fenster auch.

Docks und Iconbars

Zu nichs nütze. Um eine Icon-Leiste halbwegs benutzten zu können, muss man alle Programme und Funktionen irgendwie geordnet reinzeihen, sich die Icons merken, doch wieder herum suchen usw. Wenn ich ein Programm nicht oft benutze, weiß ich dann wie sein Icon aussieht? Nein. Ich suche ewig. Weiß ich wie es heißt? Vielleicht, dann kann ich es in die Suchleiste/Spotlight/KRunner eingeben. Wenn nicht - Ordner Programme öffnen und suchen. Die alphabetische Sortierung bringt mit jetzt garnichts.

Man könnte vielleicht Argumentieren - Ok, dieses blaue Icon mit dem Ps drauf, das kennt jeder. Doch jeder der das Icon kennt, weiß auch, was sich für ein Programm dahinter verbirgt, wie es heißt und wie es aussieht. Deshalb findet er es auch, wenn es schon auf einer Arbeitsfläche läuft, wenn er es in der Suchleiste eingibt oder in Kategorien sucht.

Und genau diese Kategorien machen für mich ein besondere Stärke des KDE-Menüs aus. Anwendungen sind sortiert nach ihrem Einsatzbereich und heißen nach ihrer Funktion. Wenn man einen Webbrowser will, dann schaut man unter Internet und öffnet Webbrowser (und nicht Expolorer, Safari und wie sie sich alle schimpfen). Wenn man das Programm kennt, erkennt man das Icon und kann auch den richtigen Webbrowser öffnen. Zudem sind die Kategorien ziemlich eindeutig, sodass man sich eigentlich sicher sein kann, wo man das gesuchte Programm findet. Und das funktioniert eben auch, wenn man ein Programm lange nicht mehr benutzt hat, ja sogar wenn man das Programm noch nie benutzt hat.

Aber was ist jetzt der Nachteil von Docks, außer dass sie keinen Vorteil bringen? Sie hängen überflüssig in der Gegend herum und ploppen auf, klappen hoch und wollen mit Icons gefüllt werden, was im Endeffekt nur aufhält.

Icons

Nur weil unmenschliche Ansammlungen von Icons sinnlos erscheinen, heißt das noch lange nicht, dass Icons generell sinnlos sind. Im Gegenteil. Sie erscheinen als visuelle Hilfen in Toolbars, weisen in Fehlermeldung auf die Schwere und Art des Fehlers hin und dienen als Status-Indikator. Nur was eben nicht passieren darf, sie als Alias anstatt Text einzusetzen. Denn jedes Icon kann fehlinterpretiert werden und auch wenn ein Bild mehr als tausend Worte sagt, kann ein Piktogramm doch nicht alles sagen. Bei meiner Recherche über UI Design bin ich z.B. über eine „Down for Maintenance“-Meldung auf humanized.com gestolpert, die sich aber nicht sofort als solche identifizieren lies. Als ich nach Informationen zum „Humanized Reader“ gesucht habe, gelangte ich über einen Link auf diese Seite:

Humanized oder nicht - ohne icon problematisch

Humanized oder nicht - ohne icon problematisch

Da die Seite fast nur leer ist und größtenteils aus einem Header und einer Sitemap besteht und der eigentliche Content total untergeht, hielt ich die Seite zuerst für eine Projektübersicht. Dann habe ich ein paar Projekte in neuen Tabs geöffnet und auch die Seite des Readers. Nach dem Schließen des Tabs war ich - Überraschung - wieder auf der selben Seite. Was sich wie ein unwichtiges Motte gestaltet, war, wie ich dann bemerkte, der eigentliche Content der Seite. Was ist hier schief gelaufen? Was könnte man verbessern?

Zunächst einmal muss eine Webseite hauptsächlich aus Content bestehen. Das aktuelle Design meiner Seite wollte ich eigentlich wieder verwerfen, weil der Header auf kleineren Bildschirmen als meinem eigentlich zu groß ist. Im Endeffekt fällt jetzt der Header aber durch die dunkle Farbe (hoffentlich) etwas heraus. Und er wird auch nicht verschwendet, da er eine fast komplette Sitemap anzeigt. Dann folgt der Content in strahlendem Weiß - nicht unabsichtlich weiß, denn Weiß ist die Farbe des Contents. Alle Fenster, Textfelder etc. sind weiß (oder hell). Dann ist der Footer klar abgetrennt, indem er wieder dunkler gestaltet ist.

Während humanized.com den Footer sogar noch durch Farbliche Überschriften vor den Content stellt. Eine Infographik, die auf irgendeine Art den Fehler hervorhebt hätte natürlich auch viel weiter geholfen. Aber nur eine Infographik wäre wieder schlecht, da man nicht wüsste was für ein Fehler überhaupt aufgetreten ist. Man ertappt sich vielleicht auch manchmal, dass man eine Funktion im Menü wählt, einfach weil man das richtige Icon nicht findet. Icons also immer mit Text verbinden. Es gibt natürlich Ausnahmen: Play/Pause, RSS etc. dennoch nicht zu viel als bekannt annehmen.

Kontextmenüs

Eine Technik, die von vielen UI Designern vielleicht unterschätzt (räusper...Apple?) wird ist das Kontextmenü. Als ich mich bei Humanized umgeschaut habe, habe ich festgestellt, dass sie im wesentlichen KRunner und Linux wollen, aber es anscheinend nicht wissen oder wahrhaben wollen. Außerdem wollen sie zu ihrem Kontext immer alle möglichen Aktionen via eintippen verfügbar machen. Doch warum ständig eintippen?

Der Computer kann den Content recht gut erkennen (URL? Adresse?) und ein entsprechendes Kontext-Menü anbieten. So kann man in KDE sogenannte Auflappmenüs definieren. Diese funktionieren so: Man selektiert Text, klickt auf die Aufklapp-Taste (wenn man will auch Capslock oder irgendeine sinnlose Zusatztaste an der Maus, ich habe z.B. „Rollen“) und schon bietet Klipper verschiedene (konfigurierbare) Aktionen an.

Ähnlich funktionieren Kontextmenüs, die z.B. Rechtschreibprüfung oder andere Aktionen anbieten können. Auch das Kombinieren von Kontextmenüs mit Drag&Drop ist denkbar und wird schon z.B. beim Bewegen von Dateien verwendet. Zudem sind Kontextmenüs unsichtbar, d.h. sie rauben ihrem Kontext, also dem Content, keinen Platz.

Tableisten, Taskbars, Exposé

Es ist schon schlimm: Anstatt den Programmen genug Platz zu geben um sich auf den Desktops zu verbreiten, deplatziert man sie in Taskleisten, Tabs und Icons, die man dann kaum noch den Fenstern zuordnen kann, die keine Ordnung haben, die keine Funktion haben, als die dritte Dimension im Desktop benutzbar zu machen, welche sich ja auch als unbrauchbar herausgestellt hat. Und die Tabs sind dann nicht hintereinander, wie man das vielleicht erwarten würde, sondern völlig willkürlich nebeneinander platziert.

Man versucht sich natürlich zu helfen - mal mit Vorschaubildchen, mal indem man gleich nur deplatzierte Vorschaubildchen präsentiert, mal sind die Fenster auch in einem Stapel dargestellt. Doch am Ende ist es immer das selbe - anstatt ein Fenster mit seiner Position, seiner logischen Verankerung auf der Arbeitsfläche zu verbinden werden die Fenster durch gemischt und verstümmelt. Wer legt sich schon 5 DIN A4-Seiten auf den Schreibtisch und wenn er die nächste Seite ansehen will, packt er zuerst alle auf einen alphabetischen Stapel und schaut dann die Überschriften durch, bis die Richtige Seite gefunden ist und breitet dann alles wieder aus. Das macht keinen Sinn. Stattdessen legt man die Blätter nebeneinander auf dem Schreibtisch aus, ähnliche Quellen zusammen, mehrere Seiten in ihrer Reihenfolge und wenn man wo anders weiter Lesen will, löst man sich aus der Vertiefung ins aktuelle Dokument, verschafft sich von etwas weiter weg einen Überblick und man findet und liest das andere Dokument.

Am Computer geht das sogar noch weiter - man hat ohne Probleme mehrere Schreibtische: Genau wie man sonst einen Esstisch, einen Computertisch, eine Werkbank und eine Leinwand hat, kann man am Computer Anwendungen in Desktops zusammenfassen. Systemübergreifende Taskleisten, die schnell und einfach über das wichtigste informieren, z.B. tray icons schaffen dann die Verbindung - wer will schon am Computer sitzen, wärend in der Küche das Essen verbrennt.

Compiz schafft es sehr erfolgreich auch das wechseln zwischen den Arbeitsplätzen einfach und schnell zu gestalten mit entsprechender Konfiguration.

Ich denke die meisten Misskonzeptionen sind noch Überreste von alten Zeiten. Als man in Windows 3.11 die Fenster nur in Desktopsymbole umwandeln konnte, schien es eine Lösung für die unbenutzbaren Fensterstapel am unteren Bildschirmrand eine Leiste anzubringen mit allen laufenden Programmen. Doch die Programme wurden immer mehr und vielseitiger. Heute kann man auf ganz andere Möglichkeiten zurückgreifen, auch diese Programme zu verwalten und man sollte sie auch nutzen.

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Software installieren in OpenSUSE - war niemals einfacher

08.03.2009, 16:28

Wenn mir auch einige Dinge an meinem neuen System noch nicht so gut gefallen, sehr gut finde ich die Möglichkeiten zum Installieren von neuer Software.

Musste man früher noch langwierig den Paketmanager laden und sämtliche Community-Repositories laden, nur um ein einziges Paket zu suchen und dann vielleicht doch nicht zu finden, reicht nun für Standardpakete das klassische Softwaremanagement mit wenigen Repositories (läd viel schneller).

Bei spezieller Software bietet sich die Software-Suche an, mit der man für fast alles 1-Klick-Installationen findet. Sogar in den Google-Suchergebnissen habe ich schon direkt eine 1-Klick-Installation gefunden. Fast schon beängstigend Umweg los.

Sogar auf der CLI ist das Installieren einfach. Tippt man einen Befehl ein, der nicht installiert ist, wird das sofort angezeigt mit dem Befehl zum installieren. Besser geht es fast gar nicht.

So muss man hoffentlich nicht oft nach Abhängigkeiten suchen, um dann Sachen selber bauen zu können.

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