Bernhard Häussner
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Frische Zutaten vor die Haustür: Meine erste HelloFresh-Box

19.08.2016, 14:45

Einige kennen es vielleicht: es erscheint ein neues Video in einem abonnierten YouTube-Kochkanal oder man sieht ein cooles Rezept auf Instagram, aber dann werden dort irgendwelche speziellen Zutaten verwendet, die man nicht im Haus hat, und am Ende kocht man dann doch wieder Nudeln mit Pesto. Dieses Problem und noch viele weitere löst HelloFresh, ein Dienst, der wöchentlich frische Lebensmittel inclusive Rezepte nach Hause liefert. Und das ist richtig gut umgesetzt.

Der Versand von Lebensmitteln und Haushaltsprodukten ist in den letzten Jahren richtig aufgeblüht. Einige Discounter bieten bereits Lieferdienste an, z.B. die Lidl-Vorratsbox, und Amazon verschickt seit neuestem Lebensmittel (und weiteres) am selben Tag mit Amazon Prime Now. Diese Angebote kommen jedoch mit Einschränkungen: Amazon beschränkt das eher teure Angebot bisher auf 14 Metropolregionen. Lidl bietet Discounterpreise mit Versandkosten von 4,99€, aber versendet keine frischen Produkte. Diese Dinste lösen nur selten echte Probleme: Für die haltbaren Produkte muss man ohnehin nicht so oft einkaufen und wenn man in einer Metropolregion wohnt, ist der nächste Supermarkt oft nicht weit.

Seit einiger Zeit beziehen wir die Veganbox. Hier wird uns monatlich eine Überraschungskiste mit interessanten veganen Produkte geliefert, die es meistens noch nicht in die Würzburger Supermärkte geschafft haben. Die Produktwebseite bezeichnet dies als „quasi wie jeden Monat Geburtstag feiern“. Da Firmen bezahlen, dass wir ihre Produkte so „entdecken“ können, ergibt sich ein Werbe-Effekt, was die Box sehr bezahlbar (14,90€) macht. Die Sachen sind haltbar, man verwendet sie dann, wenn es gerade passt. Aber es sind eben nur Einzelprodukte, mit denen man ohne Zusätzliches kein Gericht kochen kann. Einkaufen erspart uns das also nicht annähernd.

Wie wäre es mal mit frischen Produkten günstig vor die Haustür? Schon Länger bieten Bauern regional Obst- und Gemüsekisten an, bei denen man wöchentlich eine Auswahl frischer, saisonaler Ware bekommt. Ein tolles, lokales Angebot, das den Waren-Versand quer durch Europa einspart. Aber: Was man mit dem enthaltenen Grün anfangen soll, bleibt dem Kunden überlassen – gerade für Anfänger-Köche eine echte Herausforderung. Wer nur gelegentlich kocht, muss mitunter Reste in den Müll wandern lassen.

Diese Probleme löst das Konzept von HelloFresh. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin wurde Ende 2011 gegründet und hat inzwischen fast eine Million Abonnenten, auch über Deutschland hinaus. In einem attraktiv gestalteten Online-Shop bestellt man sich die Lebensmittelkiste. Man wählt Liefertag und -Zeit wählen (Sonntag und Montag sind ausgenommen) und entscheidet zwischen 3 und 5 Mahlzeiten für 2 oder 4 Personen. Eine vegetarische Box ist möglich.

Mein Chef bei den Sophisticates, Julian J. Schrader, hat mir eine kostenlose Box vermittelt, sodass ich das Angebot selbst testen konnte. In der Box findet man dann das Rezept für jede Mahlzeit auf einer praktischen DIN-A5-Karte, die man auch für später aufbewahren kann, und natürlich die Zutaten, wie Nudeln, Obst und Gemüse. Einige wenige Zutaten muss man im Haus haben, z.B. Mehl, Salz und Pfeffer, aber gerade ausgefallene Kräuter werden frisch mitgeschickt. Bei mir waren u.a. dabei: ein kleines Tütchen mit gemahlenen Koriandersamen, frischer Knoblauch und eine Chili. Die Mengen waren genau abgemessen, so musste ich nichts wegwerfen und brauche nicht hunderte Gewürze in der Küche zu lagern, die man dann vielleicht nie wieder braucht.

Und die Rezepte können sich sehen lassen. Ich hatte den „Bollywood-Linsenburger“, ein „Veg´n´Cheese“ und „Jamies Gemüse-Feijoada“, allesamt richtig schmackhaft. Man bekommt hier keine Tütensuppen oder Fertiggerichte. Das bedeutet gesunde Mahlzeiten aus frischen Zutaten, aber auch: Die Zubereitung dauert meistens zwischen 25 und 40 Minuten. Man muss also schon Zeit & Lust zum Kochen mitbringen. Wenn man mal keine Zeit zum Kochen einplanen kann oder im Urlaub ist lassen sich in einem übersichtlichen Online-Kalender Lieferungen aussetzen.

Preislich liegen die Mahlzeiten zwischen 4,50€ und 6.67€ incl. Versand, hier gilt: je großer die Box, desto günstiger pro Mahlzeit. Die kleinste Box kostet 39€ für 3 Gerichte für 2 Personen, also 6 Mahlzeiten. Das liegt irgendwo zwischen Essen fertig liefern lassen und selbst einkaufen. Wenn man selbst einkauft, kann es passieren, dass man größere Mengen kaufen muss, als man braucht, das bleibt einem hier erspart. Für die Burgerpaddies wurde z.B. ein kleines Tütchen Weckmehl mitgeschickt, das bekommt man sonst nur in viel zu großen Packungen und dann braucht man es doch eher selten.

Ich denke, diese Preise sind für den Service ziemlich unschlagbar. Möglich wird das u.a. dadurch, dass nicht viele Mahlzeiten zur Auswahl stehen. Wer sich z.B. glutenfrei ernährt, Allergien hat, gewisse Mahlzeiten oder Gemüse überhaupt nicht leiden kann, schaut meistens in die Röhre. Meine Freundin isst vegan, und während wir zwei von drei Gerichten auch problemlos vegan machen konnten, bringen uns die tollen Rezepte natürlich nicht so viel und ich musste dann z.B. den zusätzlichen Joghurt anderweitig verwenden. Auch die Kühlung beim Transport in Tierwolle ist dann natürlich nicht optimal. Aber: Mir wurde von HelloFresh telefonisch zugesichert, dass an einer veganen Box gearbeitet wird, also gibt es hier vielleicht schon bald mehr Auswahl.

Die Milchprodukte wurden für den Transport mit einem Eisblock in Schafwolle gekühlt. Das funktioniert gut und die Kühlutensilien können dann nach fünf Lieferungen zum Recycling zurück geschickt werden. In meiner Box war auch eine Avocado und Salat, alles optimal frisch. Natürlich darf man sich dann nicht zu viel Zeit bis zum Kochen lassen. Die Portionsgröße ist passabel, die Mahlzeiten hatten zwischen 600 und 800 Kalorien, so bleiben bestimmt keine Reste. Die zwei Portionen von dem Auflauf mit Käse, der nicht vegan war, waren für mich alleine schon an der Obergrenze.

Fazit: Insbesondere für große Haushalte, die es weit zum nächsten Einkaufsladen haben, ist dieser Lebensmittel-Lieferdienst optimal, ebenso für Kochfreudige, die keine Zeit mit dem Einkauf vertrödeln wollen oder mal ohne viel Aufwand etwas neues probieren wollen. Wer nicht gerne Kocht, keine Zeit zum Kochen hat, beim Kochen sparen will, oder eine spezielle Ernährung macht, sollte sich vielleicht etwas anderes suchen. Ich werde mir wahrscheinlich von Zeit zu Zeit eine Box bestellen, wenn ich Lust habe, etwas neues zu Kochen. Für den Alltag ist es mir doch noch zu teuer, etwas Zeit zum Einkaufen kann ich mir nehmen.

20€-Rabatt-Aktion: Es gibt derzeit eine Aktion bei HelloFresh. Wenn Ihr bei der Bestellung diesen Code eingebt BSCC6Z oder auf den Link klickt, erhaltet ihr 20€ Rabatt auf eure erste Box. Außerdem könnt Ihr mich unterstützen, denn ich bekomme dann auch 12€ auf meine nächste Box gutgeschrieben.

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Ein schönes Online-Spiel names adinfinitvm

29.06.2016, 12:44

Ich habe ein Online-Spiel programmiert: adinfinitvm. Es ist ein minimalistisches Puzzle-Spiel, mit unendlich vielen Levels. Es basiert auf dem Spiel ∞ loop, das als App für iOS und Android umgesetzt ist, welches wiederum auf dem Flash-Spiel „Loops of Zen“ von Dr. Arend Hintze basiert.

Ich bin anscheinend reichlich uninformiert, was die neuesten Spiele-Apps angeht: Das Loopgame wirbt mit „das beliebteste Game des Jahres 2016“ (obwohl das Jahr gerade mal zur Hälfte vorbei ist) und ich habe davon nur erfahren, da ich ein selbst-designtes T-Shirt trug mit meinem Ravello Switch Knot, welches eine Freundin an das Spiel erinnert hat.

Das T-Shirt vom Ravello Switch Knot mit dem alles begonnen hat

Das T-Shirt vom Ravello Switch Knot mit dem alles begonnen hat

Es ist schwierig aus der großen Menge der kleinen Smartphone-Spielchen herauszustechen. Bei den meisten Spielen muss man seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen, und z.B. im Wesentlichen besonders schnell und zum richtigen Zeitpunkt klicken (Hardest Game Ever, Stack). Andere nutzen den Touchscreen (Follow the Line) oder die Neigungssensoren (Temple Run, Teeter) für neuartige Herausforderungen. Solche Spiele werden mir jedoch schnell langweilig, ab einem gewissen Zeitpunkt verbessert man sich kaum noch und alles wird sehr eintönig.

Schon etwas nachhaltig fordernder sind einige Puzzle-Spiele (Two Dots, Candy Crush Saga, Lazors). Diese werden jedoch mit der Zeit so schwer, dass man keine Level mehr schafft oder sich via In-App-Käufen Leben kaufen muss, um weiter zu kommen. Da hört der Spielspaß dann auch sehr schnell auf.

Hier ist das Loopgame eine gelungene Alternative: Die Level werden langsam schwieriger, sind aber nie unschaffbar. Die Aufmachung ist sehr minimalistisch, sodass das Spielen sehr entspannend ist. Es eignet sich perfekt um die Motorik ein bisschen auf Trab zu halten, während man Podcasts, Hörbücher oder Vlogs konsumiert.

Meine Aufmerksamkeit hat aber dies geweckt: Das Modell hinter dem Spiel ist dem des MacMahonMosaik Online Games ziemlich ähnlich, welches ich vor einiger Zeit programmiert habe. Während man beim MacMahonMosaik dreifarbige Quadrate verschieben und drehen kann, kann man im Loopgame Quadrate mit zwei „Farben“ (Pfad-Ende/freier Raum) drehen, aber nicht verschieben. Das MacMahonMosaik hat nur ein Level, welches ziemlich schwer ist. Trotzdem dachte ich, das Spiel ist schnell programmiert, wenn ich meinen alten Code vom MacMahonMosaik leicht abändere.

Als ich meinen sieben Jahre alten Code dann angesehen habe, viel mir auf, dass ich mich damals intensiv mit dem Thema OOP in Javascript beschäftigt habe. Inzwischen gibt es mit ES2015 Klassen in JavaScript. Aber ich fand mich schnell im großen Wirrwar von Javascript Transpilern, source maps, Babel und gulp, sodass ich schnell beschlossen habe, für ein so kleines Projekt lieber nicht den ganzen Konfigurationsaufwand zu betreiben. Als ich nach wachsender Codemenge dann mehrere Dateien zu einer zusammenzufügen musste (hallo cat), bin ich auf coffebar gestoßen, was ohne viel Konfiguration läuft. Und CoffeeScript hat auch Klassen, somit war die Entscheidung gefallen.

Eine weitere Besonderheit ist vielleicht der Verzicht auf jQuery und andere JS-Bibliotheken. Im Jahr 2009 war jQuery noch eine sehr nötige Bibliothek: Nach jeder neuen Version eines Browsers hat man gleich die Acid-Tests durchgeführt, die die Kompatibilität mit grundlegenden DOM-Funktionen testen. Damals war jQuery die Rettung von vielen kleinen Inkompatibilitäten und Bugs. Das war die Zeit, in der jeder Webentwickler durch das Aussprechen von „Internet Explorer 6“ einen enormen Bluthochdruck bekommen konnte. Hier war es für mich eine kleine Herausforderung all die Funktionalitäten des Mosaiks ohne jQuery zu realisieren.

Heute hat sich das Bild geändert: Die API von jQuery wird noch immer mit jeder Version eleganter, aber dank Fortschritt der Browser und Standards entstehen neue Trends weg von jQuery: Für einfache Effekte kann man heute direkt die nativen APIs ansprechen (man denke nur an document.querySelector) und für komplexe Webapplikationen gibt es umfassendere Frameworks wie Angular 2 und React, die es einfach machen, komplexe UIs aus Komponenten mit eigenem State zusammenzustellen. Das Gemüt der Webentwickler erhitzt sich heute eher an „Mobile Safari“.

Auch meine Implementierung des Loopgames, ich nenne sie „adinfinitvm“, profitierte von „neuen“ Webtechnologien: Die Graphiken für Pfade und Dreiecke lassen sich mit SVG erstellen und die Animationen werden mit CSS' transition gemacht. So begnügt sich das Spiel mit einer index.html, den Webfonts und rund einem duzend CoffeeScript-Dateien. Der interessiere Leser kann sich den Code auf GitHub ansehen.

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Nazareth Knot: Generate SVG drawings using ERB

11.05.2016, 11:05

The Nazareth Knot is an ancient drawing in found in a church in Bethlehem (duh!). It is really a nice byzantine knot that reminds us of the very similar keltic knots. Of course I wanted to recreate it. First of all, I took a photo of the original mosaic. Then I made a pen-and-paper sketch of it to get a better intuition of the workings of this knot. And finally I created an SVG image, which is what this blog post is all about.

I did some calculations in Ruby and generated the SVG using ERB code. I really enjoyed playing with Ruby's array methods like map, zip, flatten, each_cons, each_slice and repeated_permutation. If you don't know what those method do, I would reccomment to look at the documentation of the Enumerable mixin, they are really useful. For developing I wrote a tiny script that renders the ERB into proper HTML, whenever the code changes using fswatch. It also displays errors on the page when something goes wrong. Happens to the best. Also I monkey-patched Ruby's Matrix class with some 2D affine transformation-foo for all the calculations. Also, I used copies of the paths and the stroke-dasharray CSS property to create the interweaved strings, as you can see on the web page.

The Ravello Knots are based on a mosaic found in a church in Ravello, Italy. The city is one of the most beautiful towns along the Amalfi Coast, mostly for its wonderful gardens. I found the knot a long time ago while travelling to Italy, I already „harvested“ this knot then, since I created a computer graphic of the original knot and later did a drawing of a slight modification to my sketchbook.

Since I wanted to continue exploring the SVG creations more I was looking for old sketches to refresh and the knot from Ravello came to my mind. I not only did a nice SVG drawing of the old sketch but took it further to create a totally new variation showing off the stroke-dasharray technique in a most spectacular way.

You can find all the code in the Git-Hub-Repository bxt/Nazareth-Knot.

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You win, Git.

13.04.2016, 15:02

More than six years ago I concluded a blog post with the bold statement „I will start using subversion for everything... soon“. It turns out I couldn't have been more wrong. What has happened in the meantime?

Firstly, most of the Subversion servers I had been using have since stopped working or I didn't bother maintaining them anymore. SourceForge has gone rogue and Google pulled the plug on its Google Code platform. Instead, it feels like everyone is using GitHub and GitLab. Guess why they have Git in their names? Right. And running your own servers for tiny little private projects just accumulates way too much work over the years.

So is keeping track of repository locations. It's very convenient to have one hidden .git directory following your code everywhere when dealing with suspended projects. When I move code from machine to machine, from OS to OS, onto portable dives and back, the repository and all the history is always sitting there right with the code. Some of my repositories for small private projects never even hit „the cloud“. Additionally, the Git storage is backwards compatible, so it's no problem to dive back into ancient repos. As it turns out, Git is really good for archiving.

But the most prevalent reason why I use Git is probably the branching and merging. In 2011 I worked for the first time in a larger team on a project using SVN. Not only did SVN often crash, it also made it really hard to do basic branching and merging. As a result, the code could only really be checked into the master branch (remember „trunk“?) with devastating results: Crucial steps like CI runs and code review could only happen after the code was already in master and therefor maybe even in production (Jeez!) or at least distributed to other developers breaking their builds. Nowadays I just open a merge request and It is only ever merged when everything works. And even then it's only in the development branch, undergoing further testing. Git does branching well and branches are essential for today's developer's workflows.

There's a nice project I'm working on. It's the bavarian film festival for student's movies. I like the idea behind this festival, because it enables pupils to show their movies to a broad audience on a cinema screen and win great prices. So once a year, I touch the code to slightly adjust the design a make a few fixes. Naturally I need a solution that works across the other ~361 days without much maintenance. It's easy to see why SVN with it servers, detached repositories, incompatibilities and bugs is not my go-to solution here.

Back in 2010, Julian Schrader, who is now my boss at Sophisticates GmbH, already suggested using Git in the comments of my blog post. And now, after six years, I use Git almost exclusively. So yeah: You win, Git.

If you're a git power user you might enjoy my script for deleting merged branches.

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Rezept: Mastersalat

24.11.2015, 13:17

Auf der Suche nach dem perfekten Salat habe ich ein Rezept wie ein Masterplan gefunden und nenne das geschmackstarke, fruchtig-scharfe Ergebnis den Mastersalat. Die hier angegebenen Mengen reichen aus für rund drei Personen.

Zutaten

1 Portion Feldsalat: Der Feldsalat ist ein stak aromatischer Salat mit kleinen, tropfenförmigen Blättern. Beim Putzen muss man oftmals viele leicht braune Blättlein entfernen, doch die Mühe lohnt sich.

1 Portion Rucola: Der besonders scharfe Salat mit mäanderförmigen Blättern, die an Löwenzahn erinnern, wird gerne mit anderen Blattsalaten kombiniert.

1 Zwiebel: Sie wird sparsam untergestreut und sorgt für etwas würzige Schärfe.

400g Feta: Dieser intensive Schafskäse aus Griechenland sorgt mit seinem unverwechselbarem Geschmack für Substanz und Frische. ¼ Honigmelone: Fruchtstückchen im Salat bieten dem Gaumen eine frische Abwechslung. Zu unserem Salat passt besonders gut Honigmelone.

1 Packung Pinienkerne: Für ein kerniges Aroma und etwas zum Knabbern sorgen Pinienkerne. Bevor der Salat damit garniert wird, werden sie vorsichtig angeröstet.

2 Scheiben Pumpernickel: Dieses lang gebackene Roggenvollkornbrot soll besonders magenverträglich sein. Im Salat sorgt es leicht angebraten für etwas knuspriges Herzhaftes zum Beißen und ersetzt somit Croûtons aus Weißbrot und Fleischbeilagen.

4 EL Himbeeressig: Dieser Essig enthält neben dem üblichen fermentierten Wein und Branntwein auch Himbeeraromen und ist deswegen leicht fruchtig. Von der angenehmen hellroten Farbe sollte man sich aber nicht täuschen lassen: Es ist immer noch Essig.

4 EL Olivenöl: Das gesunde Öl dient als Grundlage für viele Salatdressings.

Eine Prise Kräuter der Provence: Ein paar wenige Kräuter und Gewürze runden den Geschmack des Dressings ab. Hier empfiehlt es sich, eine vorgemischte Gewürzmischung italienischer Art zu verwenden, da ein genaues Abschmecken des Dressings ohnehin schwierig wird.

Eine Prise Salz und Pfeffer: Diese beiden Gewürze gehören fast in jedes Gericht. Salz wirkt als natürlicher Geschmacksverstärker und sorgt für einen herzhaften Geschmack, während Pfeffer eine gewisse Grundschärfe liefert.

3 TL Tahin: Diese Paste aus geröstetem Sesam sorgt mit seinem samtigen Geschmack für nussige Aromen im Dressing, was gut zu Rucola passt. Es lässt sich selbst herstellen, kann aber auch fertig gekauft werden und hält sich im Kühlschrank sehr lange.

Honig nach Geschmack: Das Rohkostprodukt von Bienen ist nicht nur süß und aromatisch, sondern auch gut für’s Immunsystem. Im Dressing übertrifft er den Zucker und auf dem Salat sorgt er für einen angenehmen Glanz.

Zubereitung

Den Feldsalat putzen und mit dem Rucola waschen. Die Zwiebel fein hacken. Den Feta und die Melone in rund 1 – 2 cm große Würfelchen schneiden. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl bei niedriger Hitze kurz anrösten. Den Pumpernickel in kleine Stückchen schneiden und in Öl anbraten, bis er etwas zusammen geht. Für das Dressing Öl, Essig, Tahin, Honig Kräuter, Pfeffer und Salz glatt rühren. Dann Salate, Zwiebel, Feta, Melone und Dressing vermengen und mit Honig, den Pinienkernen und dem Pumpernickel garnieren.

Guten Appetit!

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