Bernhard Häussner

Webbrowser-Toolbars im Vergleich

26.02.2009, 18:47

Ich finde es interesant, wie sich Webbroser von einfachen Anwendungen zum Anzeigen von Webseiten mit Vor- und Zurückbutton zu sehr spezialisierten Tools mit Tabs, Volltext-History-Suche, Häufig besuchten Seiten als Vorschaubildchen und erweiterten Vorschlägen beim Tippen in der Adresszeile entwickelt haben. Hier deshalb einige Screenshots der Toolbars meiner aktuellen Browser:

Es scheint sich zu bewähren auf eine Menüleiste komplett zu verzichten. Habe ich sogar bei mir im Firefox so eingestellt. Außerdem werden Reload und Stop gerne zusammengelegt. So sieht das Ganze dann bei mir aus:

Updates 2009-06-09

Updates 2009-11-09

Updates 2009-11-19

Updates 2010-04-26

Updates 2010-06-24

Updates 2011-09-29

Updates 2014-05-02

Fünf Jahre später: Während bei der Erstellung dieses Posts ca. jährlich eine Browser-Version mit vielen neuen Features und einer größeren Umstellung des UI heraus kam, werden heute teilweise Versionen im Monatstakt veröffentlicht. Firefox geht immer weiter in Richtung Chrome. Buttons wurden entfernt, Oberflächen vereinfacht. Surfen ohne Tabs ist heute unvorstellbar. Im Jahr 2009 noch eine Rarität, sind heute Webbrowser auch auf dem Mobiltelefon üblich.

Updates 2016-08-19

Nicht nur die Browser-Toolbars haben sich geändert, auch mein Flickr-Benutzername.

Ich will nicht wissen, wie der Post in 10 Jahren aussieht. Oder doch? Habt ihr euren Browser auch angepasst? Wie? Warum nicht?

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Kommentare

Julian Schrader meint: (#168)
01.03.2009, 19:31

Ich habe mir heute die Safari 4 Beta installiert — das rockt.

Die Tabs in der Titelzeile sind zwar wie bei Chrome auch schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber das Konzept macht Sinn — und ich bin nach einem Tag schon fast darüber hinweg, das strange zu finden ;-)

Keine Menüleiste im Fenster — ein Punkt, der mir auf dem Mac auch schon immer gefiel. Überhaupt keine Menüleiste zu haben, stelle ich mir kompliziert vor bzw. sorgt bei gleichem Funktionsumfang wahrscheinlich für eine überstrapazierte Buttonsammlung im Interface. Aber wenn man die Menüleiste vom Fenster entkoppelt und wie unter OS X an den oberen Bildschirmrand legt, sieht das ganze schon viel aufgeräumter aus und stört nicht. Ist natürlich besonders wichtig, wenn man seine Fenster nicht im Fullscreenmodus nutzt ;-)

Fazit: Im Augenblick Safari 4 Beta „plain vanilla“. Keine Anpassungen. Mit Safari 3 hatte ich immer noch „Glims“ und „Inquisitor“ installiert, um Suchfunktion und andere Kleinigkeiten zu pimpen.

Bernhard H. meint: (#169)
01.03.2009, 23:22

Safari 4 ist echt nich schlecht, hab mir überlegt zu wechseln, aber ist auch nicht Linux-Kompatibel.

Die fehlende Menüleiste sorgt zumindest beim IE dafür, dass neben der Tab-Leiste einige Icons erscheinen... was dadurch irgendwie nicht wirklich einen Nutzen bringt.
Gut, Google Chrome schafft es irgendwie mit 2 Icons auszukommen.
Bei Firefox kann man sich das mit Add-Ons so einstellen, dass man einen guten Kompromiss findet und Funktionen, die man sowieso nie braucht einfach weg lässt. (Bzw. temporär hinkunfigurieren kann. )

Beim Arbeiten am Mac allerdings muss ich mich wirklich an die gemeinsame Menüleiste gewöhnen. Man klickt auf Ablage aber es kommt immer ein anderes Menü. Dann merkt man plötzlich, dass man noch irgendwo ein anderes Programm angeklickt hat... gerade bei einem 30" muss man dann doch ständig über den ganzen Bildschirm wandern, wenn man mal einen Shortcut vergessen hat?

David meint: (#203)
28.11.2009, 15:56

Ich habe meinen ChromePlus Browser nicht wirklich angepasst. Lediglich AdBlock+ hab ich hinzugefügt und das äußert sich nur in einem kleinen Button links vom "aktuelle Seite bearbeiten" Button in der Navigationsleiste.

Was auffällt ist, dass du nicht wirklich gut auf das Opera Design zu sprechen bist oder? :D
Ich finde es gar nicht sooo schlecht. Erwähnenswert ist auch (das hat jetzt aber nichts mehr mit dem Beitrag ansich zutun) dass Opera wirklich sehr durchdacht ist. Vom Add-On System abgesehen, würde ich Opera auf jeden Fall Firefox vorziehen.

Bernhard H. meint: (#204)
28.11.2009, 18:48

Unter dem ersten Screenshot habe ich bemerkt, das das UI ungewöhnlich ist, das impliziert nichts negatives.
Lass mich das an einem Beispiel verdeutlichen: Das Verhalten beim Öffnen eines neuen Tabs ist sehr ähnlich zu Chrome: Es werden Screenshots von Seiten angezeigt, ein Suchfeld, und im Panel unter der Adresszeile gibts Zugriff zum Lesezeichenmenü. Genau dieses Panel öffnet sich aber auch beim Fokussieren der Adresszeile, was die Features auch dort schon recht dezent verfügbar macht. Dies könnte zu Vorteilen gereichen, da man nicht gleich einen neuen Tab öffnen muss, ist aber wesentlich komplizierter und vielschichtiger zu Handhaben als eine kombinierte Screenshot-Liste, wie etwa bei Safari.
Auch die Verschiedenen Vorlauf/Rücklauf/Einloggen-Buttons versuchen zwar der Adressleiste noch etwas meist überflüssigen Platz abzutrotzen, sind aber - ungewöhnlich.
Sehr gefällt mir sogar, wie praktische Metadialoge konsequent in der Sidebar untergebracht sind, während in anderen Browsern meist unzählige Dialoge aufblinken. Auch damit geht Opera einen sehr eigenen Weg.
Und dann ist da noch Unite...
Wie du siehst ist alles konzeptionell geplant und akzeptabel realisiert, aber Opera tickt eben nur ganz anders als die meisten Browser.

Ein bisschen hast du natürlich schon recht, ich finde das neue UI künstlerisch degressiv, da mir die alten Tabs und Buttons, der Mülleimer, und alles besser gefallen hat. Wobei auf der andren Seite das Aufziehen zu Vorschau-Tabs Spaß macht, wenn man noch etwas Platz auf dem Bildschirm hat.

Aber Firefox kann sich mit all den Add-Ons dann doch behaupten. Zu schade ;)






 
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